Ferien! Sommer, Strand und Meer! Wer Kostenfallen vermeidet, dem oder der bleibt mehr Geld für den echten Spaß.
Roaming
Immer noch eine typische Kostenfalle. Deine Inlandstarife gelten grundsätzlich nur in Deutschland. Innerhalb der EU kannst du dein Handy zwar wie zu Hause nutzen („Roam like at home“), aber außerhalb der EU können hohe Gebühren entstehen. In Ländern wie der Türkei, den USA, Nordafrika, Südamerika oder Südostasien kann es schnell teuer werden – für Telefonate, SMS und vor allem mobiles Internet.
Tipp: Kauf dir im Urlaubsland eine Prepaid-SIM-Karte mit Datenvolumen und teile deine neue Nummer mit deinen Kontakten.
Geld abheben
In Ländern ohne Euro verlangen Banken oft Gebühren fürs Abheben am Geldautomaten – teilweise mehrere Euro pro Abhebung. Mit Kreditkarten können zusätzlich Bearbeitungsgebühren und Kosten für den Wechselkurs entstehen.
Am besten: Heb größere Beträge auf einmal ab, statt mehrfach kleine Summen. Und wähle immer die Abrechnung in der Landeswährung – die Umrechnung in Euro vor Ort ist oft teurer.
Wechselkurs
Geldwechselstuben verlangen fürs Umtauschen von Geld Gebühren. Die sind am Flughafen immer am teuersten. Geh am besten in eine Wechselstube und vergleiche vorher die Gebühren, die anfallen.
In Ländern mit einer starken Währung ist es besser, das gewechselte Geld von zu Hause mitzunehmen. In Ländern mit schwacher Währung, z.B. Thailand, Ägypten, tauscht man besser dort.
Zusatzkosten bei Billigfliegern
Ein superbilliger Flug bleibt nicht immer superbillig. Lies dir vor der Buchung das Kleingedruckte durch. Manchmal fallen ganz ordentliche Zusatzkosten wie etwa für Gepäck an.
Maut
Neben den Spritkosten können in vielen Ländern auch Mautgebühren für Autobahnen oder Tunnel anfallen. Informiere dich vorab über die Regelungen im Urlaubsland, zum Beispiel über den ADAC.
Gedeck im Restaurant und Trinkgeld
Keine großen Beträge, aber ärgerlich, wenn man’s nicht weiß: Manche Restaurants verlangen für das Gedeck, also Messer, Gabel, Teller und das Brotkörbchen, eine Gebühr. Vor allem in Italien ist das verbreitet. Achte darauf, ob es eine Gebühr fürs ‚coperto‘ gibt.
In vielen Ländern werden Kellner:innen nicht bezahlt, ihr Lohn ist das Trinkgeld. Ein Hinweis wie ’service not included‘ (Service nicht inbegriffen) bedeutet, dass du einen gewissen Prozentsatz auf die Rechnung aufschlagen musst. Freiwillig kannst du natürlich noch mehr geben.
Mehrwertsteuer und Zollgebühren
In manchen Ländern, z.B. in den USA, ist die Mehrwertsteuer im Preis nicht enthalten. An der Kasse kannst du daher eine Überraschung erleben: Das Teil ist teurer als gedacht. Noch blöder ist es beim Essen: Das hast du ja meist schon geschluckt, also musst du auch den unerwartet höheren Preis schlucken.
Zollfrei Innerhalb der EU kannst du einkaufen und mitnehmen, was du willst. Bei Einkäufen in Nicht-EU-Ländern wie Beispielsweise Großbritannien oder Thailand gibt’s aber Grenzen. Wenn du für mehr Geld einkaufst, musst du die Waren verzollen. Auf Schmuggel stehen hohe Strafen.
Strafen für Fakes von Markenware
Auf dem Basar eine ‚echte‘ Rolex oder Louis-Vuitton-Tasche gekauft? Das ist verboten. Wirst du erwischt, droht eine saftige Geldstrafe.
Urlaub auf Kredit
Wenn du kein Geld für den Urlaub hast, bleib besser zu Hause oder mach etwas Billigeres.
Krank ohne Versicherung
Eine Reise-Krankenversicherung kostet zwar, aber wenn du krank wirst oder dir etwas passiert, können dich die Behandlungs- oder Rückholkosten gleich nochmal umhauen. Bei einer Kreditkarte ist oft eine Versicherung inkludiert. Erkundige dich aber – und auch bei deiner Krankenversicherung – ob dein Schutz ausreicht.







